When does FinTech disrupt housing expenditures?

I just read an article on Techcrunch about a start-up who wants to make you able to sell a fractional ownership of your home.

That got me thinking. About two thirds of our income is spent on housing, transportation and food:

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Looking at transportation, we have quite some disruption in the making. Be it Uber which aims to become the marketplace between transportation demand and offerings. Be it Tesla, Google (and rumored Apple) which are working on driverless cars, essentially questioning on why we should own a car at all (after all, we need the car on average less than 4% of the day). With roughly a fifth of the average consumer’s paycheck going towards transportation IMHO consumers are ready to change their behavior if they can cut costs significantly.

Looking at food, we can also see quite some changes. Be it Amazon Fresh, taking the idea of Walmart (large supermarkets = less costs = lower prices = more consumers) to the next level, essentially cutting out the entire supermarket and delivering right from the warehouse to the consumer. Be it all delivery services, making any restaurant available at your fingertip.

But the largest chunk of our income is spent on housing – a staggering one third of our paycheck goes to housing on average. And nothing has really changed – you either pay a monthly rent or get a mortgage and buy a house. This is the largest monthly cash-out for any consumer and NOTHING has changed. OK, you might think of Nest as helping you cut utility cost but that is tiny compared to the huge potential. This is an industry ready for disruption as even small relative changes mean massive absolut savings for the average consumer.

Wann wird Qype wieder zum Trendsetter?

Qype, eine meiner Lieblingsapps fürs iPhone, scheint in letzter Zeit irgendwie nicht so richtig vom Fleck zu kommen. Schaut man sich den Traffic der Webseiten an, ist der Trend eher langsam abwärts:


Quelle: Google Trends

Dabei war Qype ja so vielversprechend gestartet. Neben der Empfehlungsfunktion hatten sie als einer der ersten Online-Coupons für lokale Restaurants etc., noch lange bevor Groupon/Citydeal/Dailydeal auf den Zug aufsprangen. Aber irgendwie hat sich Qype da nicht durchgesetzt. Und was ist mit Online Tischreservierungen wie OpenTable? Ich bin letztens über die Xing-Lunchtermin-Verabredung gestoßen, aber die Funktion bei Qype (ja, es gibt sie) ist mir bisher nicht wirklich ins Auge gesprungen. Und wieso gibt es die Reservierungsfunktion nicht für weitere lokale Geschäfte wie z.B. Autowerkstätten, Klempner…? Und jetzt überholt Foursquare Qype in der Paradefunktion Empfehlungen noch von rechts. Zugegeben, ein Checkin ist noch keine Empfehlung, aber man kann aus solchen Daten wirklich viel machen. Dabei fällt mir ein: Könnte Qype nicht seinen Account mit Facebook und Foursquare verbinden und damit auch automatisch alle Checkins des Nutzers ziehen? Egal, eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus.

Die Masse macht’s!
Qype hat es nicht geschafft, die Massen zu bewegen. Ich treffe immer noch auf Freunde mit Smartphones, die Qype überhaupt nicht kennen oder die Qype App oft gar nicht erst geladen haben. Da frage ich mich, wie das sein kann. Es gab mal eine Werbung, aber ob wirklich die breite Masse angesprochen hat, wage ich zu bezweifeln.

Der Masterplan
Deshalb nun mein eigennütziger Plan zur Rettung von Qype (denn ich will noch mehr und noch bessere Empfehlungen): Konzentriert Euch auf Gruppen, die ein gemeinsames Bedürfnis haben und sich laufend darüber austauschen. Denn momentan sind die Empfehler wohl die Möchtegern-Restaurant-Kritiker-Einzelkämpfer wie ich (und natürlich auch einige Helden, die wirklich Ahnung haben). Wieso schafft es ein Projekt namens Wheelmap, innerhalb kürzester Zeit 150.000 Einträge zu generieren? Weil sich hier Leute zusammenfinden, die ein gemeinsames Problem haben (barrierefreie Zugänge) und sich laufend darüber austauschen. Bislang ging das per Mundpropaganda, jetzt per Web.

So, und jetzt auch gleich die Business-Analyse hinterher. Hier sind Eure Zielgruppen:
– 1,6 Mio. Rollstuhlfahrer
– 1,3 Mio. Mütter und Väter mit Babys (< 2 Jahre) - 0,6 Mio. Homosexuelle - 5,5 Mio. Familien mit Kindern (2-14 Jahre) - 2,2 Mio. Studenten - 4,0 Mio. Muslime Wisst Ihr, wie schwer es ist, als frisch gebackene Familie ein Cafe zu finden, wo man mit einem quengelnden Baby nicht laufend schief angeschaut wird? Wo der Kinderwagen reinpasst? Wo es eine Wickelauflage gibt? So hat jede Zielgruppe ihre speziellen Bedürfnisse: Rollstuhlfahrer brauchen barrierefreie Zugänge und entsprechende sanitäre Anlagen. Manche Muslime suchen Restaurants, die beim Essen auf das Halal Zertifikat achten. Und darüber wird dann automatisch innerhalb der Gruppe diskutiert. Die Umsetzung
Sobald die Zielgruppen und ihre Bedürfnisse identifziert sind, kann man ja die Orte mit entsprechenden Markierungen/Kategorien von eben dieser Zielgruppe versehen lassen. Und hier kommt die Qype App ins Spiel: Idealerweise wählt man bei der Installation der App sein Profil (z.B. Familie) aus. Bei der Suche werden dann die familien-freundlichen Orte speziell markiert. Einfache zielgruppen-spezfische Ergänzungen sollte man mit einem Klick selbst hinzufügen können (z.B. Wickeltisch vorhanden). Meine Erfahrung sagt: Das wird gerade bei frisch gebackenen Müttern einschlagen wie eine Bombe, denn sie müssen sich ja komplette neue Wohlfühlorte suchen und orientieren sich dann an den Aussagen der anderen Mütter. Aber auch für andere Zielgruppen ist das perfekt: Bin ich als Rollstuhlfahrer in einem anderen Stadtteil oder Ort unterwegs, kann ich schnell das Telefon zücken und nach einem geeigneten Ort suchen.

Ich hoffe, liebes Qype, das hilft. Sollte das von Euch umgesetzt werden erwarte ich eine große Flasche Champagner für den Tipp. Die trinken wir dann gemeinsam, versprochen!

18 Mio. Euro oder lieber 1,2 Mio. Fans?

Durch Deutschland spukt ja gerade die Facebook-Comic-Profilfoto-Welle. Manche finden das witzig, andere eher nicht. Egal, das ist gar nicht das Thema, auf das ich hinaus wollte. Ich wollte nämlich etwas wesentlich Banaleres loswerden, nämlich einen kleinen Hinweis zum Urheberrecht. Diese Fotos sind alle urheberrechtlich geschützt, insofern ist das wohl etwas bedenklich, wenn man sein Profilfoto austauscht. Jetzt könnte man natürlich sagen, das schadet ja keinem. Tut es wahrscheinlich auch nicht, sondern ist ja nur ein Ausdruck davon, welchen Comic man in seiner Kindheit klasse fand. Eine Fan-Bekundung sozusagen. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Und wenn der Comic-Verlag gerade schlecht gelaunt ist, könnte er einfach schön munter drauflos abmahnen. Und da ich ein zahlengetriebener Mensch bin, habe ich jetzt einfach mal berechnet, wie viel das kosten würde:

18.000.000 Euro

Wie komme ich auf die Zahl? Ganz einfach, mit ein paar Annahmen:
1. Das Phänomen scheint auf Deutschland fokussiert zu sein. Es gibt in Deutschland derzeit ca. 12 Mio. Facebook-Nutzer.
2. In meinem Freundeskreis haben derzeit ca. 10% der Nutzer ein Comic-Profilfoto.
3. Vor kurzem hat ein Gericht geurteilt, dass ein Filesharer 15 Euro pro Song “Lizenzgebühren” hätte zahlen müssen. Der Vergleich hinkt etwas, da ein Song nicht ganz einem Foto entspricht, allerdings sind die sonst üblicherweise geforderten 300 Euro pro Song wohl zu hoch gegriffen. Alternativ könnte man wohl auch Seiten wie iStockPhoto zum Vergleich heranziehen, dort gibt es ja Fotos bereits ab 1 € pro Stück – allerdings ist der Bekanntheitsgrad der Comic-Figur dabei nicht berücksichtigt.
======== (Summenstrich :-)
18.000.00 Euro (12 Mio. * 10% * 15 Euro).

Kein schlechtes Geschäft für die Comic-Verlage. Allerdings wohl zu kleinteilig, da der geringe Betrag von 15 Euro pro Nutzer wahrscheinlich den Aufwand nicht lohnt. Mein Vorschlag an die Comic-Verlage: Nutzt diese einmalige Chance, eine Facebook Fan Page für den Comic aufzubauen und die Leute statt einer Abmahnung zur Fanpage einzuladen. Da sich die Profilfotos (soweit ich weiß) auch nicht löschen lassen, kann man ja alles schön nachvollziehen. Los geht’s, liebe Comicverlage!

Logo: Copyright Facebook

Why Google should buy Skype

After reading an article on Why Apple should buy Skype on VentureBeat and on the Skype IPO filing on Techcrunch I am actually wondering why Google isn’t looking into Skype. I know there have been many rumours over the years but here are some of my thoughts on why I think it could be a perfect match:

1. The smartphone market. With Android catching up to Apple an integrated Skype functionality with free calls thanks to unlimited data plans would just be a killer feature. I know the telcos wouldn’t like it as selling minutes still is a cash machine for them. But with the flatrate data packages, a Google built phone and many telco players being no. 3 or 4 in the market they would actually be able to create something like Apple did with exclusively selling its iPhone through one telco operator. Just imagine one telco operator saying: Take the Google Skypophone, get the unlimited data package for $40 per month and have free calls to all your Skype friends. And now add video conferencing to that. Sweet deal.

2. The user base. Access to 560 million users (thereof 124 million active users) is not too bad even if some might already be Google product users. If you combine Skype and Gmail you end up with something similar to Google Wave. As innovative as Google Wave was one of the main reasons for failure is probably that people just didn’t get it. But: People are used to email and know how to handle Skype so it would be a rather easy transformation compared to signing up to a supposedly totally different service.

3. The billing relationship. Although Skype currently “only” has 8.1 million paying users having a billing relationship is crucial to easily tapping into the user’s wallet. As Techcrunch mentioned recently gaming and music only make serious money if you have a billing relationship. Combining Skype’s payment system with Google Checkout would make it a truely worldwide system. You could even think of buying minutes for your cell (see 1.) for non-Skype calls and establishing a revenue share with the telco operator.

4. Realtime status updates. Skype has a huge installed software base. It’s not like Google Buzz where you actually need the website to be opened in your browser. Skype is running in the background on 124 million machines every month. One click and you could give a public status update. The most recent number of Twitter users I found was about 100 million compared to 560 million (or ‘just’ 124 million active) Skype users. Nice way to catch up to Twitter!

5. Social network. With Google Me around the corner catching more information about the social graph over a user via his Skype profile and contact list won’t hurt. 560 million users sounds similar to the current number of Facebook users. Coincidence?

Just one last thought: Could the IPO filing be a way to extract the maximum price from Google? It’s offering just a fraction of all shares so just imagine what will happen once Google announces that it is going to buy Skype. I believe they’d have to offer a premium of up to 50% over the last share price. Nice play, guys!

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Image credits: Copyright Google, Skype.